Laß Deine lächelnden Lippen unter Eid sagen, wie meine Stimme sich in Schweigen verlor gleich einer trunknen Biene im Lotus.
Es ist Abend und Zeit für die Blumen, ihre Kelche zu schließen.
Laß mich an Deiner Seite sitzen, und heiß meine Lippen die Arbeit tun, die in Schweigen getan werden kann und im sanften Licht der Sterne.
40
Ein ungläubiges Lächeln huscht über Dein Antlitz, wenn ich zu Dir komme Abschied zu nehmen.
Ich hab es so oft getan, daß Du denkst, ich würde bald wiederkehren.
Um Dirs einzugestehn, ich fühle den gleichen Zweifel.
Denn die Frühlingstage kommen wieder zu ihrer Zeit; der Vollmond nimmt Abschied und kommt wieder zu neuem Besuch; die Blüten kommen wieder und erröten auf ihren Zweigen Jahr für Jahr, und vielleicht nehm auch ich nur Abschied von Dir, um wiederzukommen.
Aber hege das Trugbild eine Weile; schick es nicht fort mit unfreundlicher Hast.