Mein Mieder ist von der Farbe der Pfauenkehle, und mein Mantel ist grün wie junges Gras.

Ich sitze auf dem Boden am Fenster und spähe hinaus in die verlassene Straße.

Durch die dunkle Nacht summe ich in einem fort: „‚Sie‘ bin ich, verzweifelnder Wanderer, ‚sie‘ bin ich.“

9

Wenn ich nachts zum Stelldichein gehe, singen keine Vögel, der Wind regt sich nicht, die Häuser an beiden Seiten der Straße stehen schweigsam.

Nur meine eignen Fußspangen werden laut bei jedem Schritt, und ich schäme mich.


Wenn ich auf meinem Balkon sitze und auf seine Schritte lausche, rascheln die Blätter nicht auf den Bäumen, und das Wasser ist still im Fluß wie das Schwert auf den Knien eines schlafenden Wächters.

Nur mein eigenes Herz schlägt wild — ich weiß nicht, wie ich es ruhig halten soll.