muß ein weißes Häuschen stehen — da erschöpftest du die Tage.
Warst vielleicht ein Krämerweibchen — und in einem dumpfen Laden,
zwischen Mehl, Kattun und Pfeffer lebtest du in Staub und Schwaden.
Dicht am Laden noch die Schenke; wie sich auch die Sonne wende —
immer regten sich die starken, arbeitsamen beiden Hände.
Hat der Größern Schar gefuttert, wollt der Säugling just erwachen —
hieß es rasch im Laden rechnen und den Zechern zuzulachen.
Schwere Stunden, stumme Stunden ging dein Leben ohne Säumen —
kanntest nicht die holde Liebe, hattest keine Zeit, zu träumen.
Niemand weiß von dir zu sagen. Nichts als deine armen, blassen,