„Danke, Herr Veraguth, danke vielmal. Vielleicht darf ich dann um Ihre Adresse bitten. Ich werde Ihnen einmal schreiben. Es ist nämlich – – es ist nicht so einfach – – ich habe nämlich eine Braut, Herr Veraguth.“
„So, Sie haben eine Braut?“
„Ja, Herr Veraguth, und wenn Sie mich entlassen, so muß geheiratet werden. Nämlich ich habe ihr versprochen, daß ich keinen neuen Dienst annehme, wenn ich einmal hier weggehen sollte.“
„Na, da werden Sie sich ja freuen, daß Sie jetzt loskommen. Es tut mir aber leid, Robert. Was wollen Sie denn anfangen, wenn Sie verheiratet sind?“
„Ja, sie will mit mir ein Zigarrengeschäft auftun.“
„Einen Zigarrenladen? Robert, das ist nichts für Sie.“
„Entschuldigen, Herr Veraguth, man muß es einmal probieren. Aber wenn Sie erlauben – – ginge es nicht am Ende, daß ich doch in Ihrem Dienst bliebe? Ich möchte höflichst anfragen, Herr Veraguth.“
Der Maler gab ihm einen Klaps auf die Schulter.
„Mensch, was soll das heißen? Sie wollen heiraten, Sie wollen so einen stumpfsinnigen Laden aufmachen, und Sie wollen aber auch bei mir bleiben? Mir scheint, da ist etwas nicht in Ordnung ... Es liegt Ihnen wohl nicht so sehr viel an dieser Heirat, Robert?“
„Mit Verlaub, Herr Veraguth, nein. Sie wäre schon tüchtig, meine Braut, da will ich nichts sagen. Aber ich würde schon lieber hierbleiben. Sie hat einen scharfen Charakter, und – –“