Die Lampe sah blaß und beschämt aus; die Schnitzereien an den Wänden stierten wie gefesselte Träume mit wirren Blicken in das Licht, als wollten sie sich am liebsten verbergen.
Ich schaute auf das Bild am Altar. Ich sah es lächeln und leben durch Gottes belebenden Hauch. Die Nacht, die ich gefangen hielt, hatte ihre Schwingen ausgebreitet und war verschwunden.
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Unendlicher Reichtum ist nicht Dein, meine geduldige und traurige Mutter Erde!
Du plagst Dich ab, die Mäuler Deiner Kinder zu stopfen, aber die Nahrung ist karg.
Die Gabe der Freude, die Du für uns hast, ist niemals vollkommen.
Das Spielzeug, das Du für Deine Kinder machst, ist zerbrechlich.
Du kannst nicht alle unsre hungrigen Hoffnungen sättigen, aber sollte ich Dich darum verlassen?