Ich sehe das Gesicht kaum, kein Wort wird laut, die Stille des Himmels ist über allem.

Meinen schweigenden Gast fortweisen kann ich nicht. Ich schaue durch das Dunkel in sein Antlitz und träume, während die Stunden verrinnen.

5

Ich bin friedlos. Ich bin durstig nach fernen Dingen.

Meine Seele schweift in Sehnsucht, den Saum der dunklen Weite zu berühren.

O großes Jenseits, o ungestümes Rufen deiner Flöte!

Ich vergesse, ich vergesse immer, daß ich keine Schwingen zum Fliegen habe, daß ich an dieses Stück Erde gefesselt bin für alle Zeit.


Ich bin schlaflos und voll Sehnsucht, ich bin ein Fremder in fremdem Land.