Das „Prager Tagblatt“ schrieb: „Das Buch ‚Semmering 1912‘ ist vor drei Monaten erschienen. Es hat bereits drei Auflagen. Bereits?! Es sollte bereits hundert haben!“
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Jede Frau ist eine perfid-absichtliche oder perfid-unabsichtliche Zerstörerin der Welt, die man sich mit einer anderen mühselig-zärtlich aufgebaut hat! Mit einer einzigen geschickt-ungeschickten Bemerkung, nur so hingesagt, kann sie wie ein 38-cm-Geschütz alles in Trümmer legen und vernichten, was man jahrelang zum Schutze seiner Seele aufgebaut hatte für eine Andere! Es gibt einige wenige Frauen, die keine Giftzähne haben, das sind Seelengenies. Z. B. die Paula, die Dora. Sie sind hilflos, also süße Kindchen! Die, die sich wehren können, sind Kreuzottern gleichzuachten, schleichenden Reptilien. Zertritt sie!
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An eine Vierzehnjährige:
„Wenn du mich verläßt — — — wirst du wiederkommen! Getreulicher als wenn du mich nie verlassen hättest! Deine Erfahrung war dir dann wichtiger als meine Lehre! Und dennoch hätte dir diese viel ersparen können! Aber du hattest ja Zeit — — — von vierzehn bis neunzehn! Und ersparen tun sich Frauen nichts gern, besonders von den süßen, den süß-bitteren Erfahrungen!“
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Wenn mein Stubenmädchen einmal mein hübsches Zimmerchen nicht aufräumt und ich ihr Vorwürfe mache, sagt sie: „Jessas, wann ma amal vergißt, der Stall wird sich noch halten bis morgen!“ Sage ich aber nichts, sondern blicke nur stumm und ernst, so hat sie zwar Gewissensbisse, erbleicht, aber räumt nicht auf. „Wann also räumt sie denn dann doch auf?!“ Wenn ich eine Krone bezahle! „Das ist eine Gemeinheit!“ Keineswegs, von selbst zahle ich ja nicht, erst bis Staub auffliegt!
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Wenn meine Geliebte nicht da ist, sehne ich mich nicht nach ihr, wenn sie da ist, schon gar nicht, wann also sehne ich mich nach ihr?!