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Als die süße junge Mathilda Sch., Kaffeeköchin, entlassen wurde, sagte ich zu ihr: „Ich will mich einer mir liebsten Sache entäußern dir zuliebe, die ich besitze!“ Und schenkte ihr meinen Weidenreisekorb, wasserdicht gefüttert, mit zwei Nickelschlössern, der meine einzige Reise, nach Venedig, miterlebt hatte. Später erst erinnerte ich mich, daß die Schlösser mich nervös gemacht hatten und nicht schließen. So ist es fast mit allen Schenkungen. Nur erinnern sich die anderen vorher!

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Frau Vallière, die mich zu einer achttägigen Autofahrt durch das „Val Sugana“ eingeladen hatte, sagte mir beim Abschiede in Mestre, aus dem Waggonfenster heraus: „Sagen Sie mir, bitte, etwas Liebes, das ich mir mitnehmen kann in meine Tage!“

„Gnädige Frau, ich habe acht Tage lang es nicht gespürt, daß ich in Gesellschaft einer fremden Dame reise!“

„Danke!“

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Es gibt keine noch so anständige ganz innerlich ausgefüllte, ganz zufriedene Frau. Sie hat immer noch ein Plätzchen in ihrem Herzen für einen, der alles hergibt und nichts bekommt!

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Angenehme Kritik.