Pierre schüttelte schwach den Kopf.

„Kann ich dir nichts bringen?“

„Wasser,“ sagte er leise.

Sie gab ihm zu trinken, doch nahm er nur einen Vogelschluck, dann schloß er die Augen wieder.

Plötzlich klang von Mutters Zimmer her rauschend das Klavier. In breiter Woge schwollen die Töne heran.

„Hörst du?“ fragte Frau Adele.

Pierre hatte die Augen weit geöffnet und sein Gesicht verzog sich wie in Qualen.

„Nicht!“ rief er, „nicht! Laßt mich doch!“

Und er hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu und wühlte den Kopf ins Kissen ein.

Seufzend ging Frau Veraguth hinüber und bat Albert, er möge nicht weiterspielen. Sie kam zurück und blieb an Pierres Bettchen sitzen, bis er wieder eingeschlummert war.