Eine Minute lang stand er gedankenlos und traurig und blickte, ohne etwas zu sehen, auf das große Bild mit den spiegelnd nassen Farben. Dafür hatte Papa Zeit, für ihn nicht. Er nahm die Klinke wieder in die Hand und drückte sie nieder, um still davonzugehen.

Veraguth hörte aber das schüchterne Geräusch. Er blickte sich um, brummte und kam heran.

„Was ist, Pierrot? Nicht davonlaufen! Willst du nicht ein wenig beim Papa bleiben?“

Pierre zog seine Hand zurück und nickte schwach.

„Hast du mir etwas sagen wollen?“ fragte der Maler freundlich. „Komm, wir setzen uns zusammen, dann erzählst du mir. Wie war denn die Ausfahrt gestern?“

„O, es war nett,“ sagte der Kleine artig.

Veraguth fuhr ihm mit der Hand übers Haar.

„Hat es dir nicht gut getan? Du siehst ein bißchen verschlafen aus, mein Junge! Du hast doch nicht etwa Wein bekommen, gestern? Nein? Also, was tun wir jetzt? Wollen wir zeichnen?“

Pierre schüttelte den Kopf.

„Ich mag nicht, Papa. Es ist heut so langweilig.“