„Soll ich noch etwas erzählen?“ fragte Frau Adele.
Der Knabe blickte aus großen, ruhigen Augen auf.
„Nein,“ sagte er etwas müde. „Später.“
Sie ging, nach der Küche zu sehen, und der Vater nahm Pierres Hand. Sie schwiegen beide, aber von Zeit zu Zeit sah Pierre mit einem schwachen Lächeln auf, als freue er sich, daß Papa bei ihm sei.
„Nun geht es dir viel besser,“ sagte Veraguth schmeichelnd.
Pierre errötete leicht, seine Finger bewegten sich spielend in des Vaters Hand.
„Nicht wahr, du hast mich lieb, Papa?“
„Gewiß, Schatz. Du bist mein lieber Junge, und wenn du wieder gesund bist, wollen wir immer beieinander bleiben.“
„Ja, Papa ... Ich bin einmal im Garten gewesen, und da war ich ganz allein und ihr habt mich alle nimmer liebgehabt. Ihr müßt mich aber liebhaben, und ihr müßt mir helfen, wenn es wieder weh tut. O, es hat mir so weh getan!“
Er hatte die Augen halb geschlossen und sprach so leise, daß Veraguth sich dicht zu seinem Munde hinabbeugen mußte, um ihn zu verstehen.