—Und was wollen Sie damit?
—Kennen Sie Francis Schlatter?
—Ich habe nie von ihm sprechen hören.
—Erinnern Sie sich nicht an jenen Arzt in Amerika, voriges Jahr?
—Ach ja, der Scharlatan!
Er erinnert sich: ich zeige ihm Bildnis und Faksimile.
Er lächelt skeptisch, ruhig, gleichgültig.
Einige Tage darauf sitzen mein geheimnisvoller Freund und ich auf der Terrasse des Café de Versailles vor einem Absinth, als ein Mann, der wie ein Arbeiter gekleidet ist und bösartig aussieht, vor dem Tisch stehen bleibt und, ohne "Achtung" zu rufen, sich mitten unter den Gästen wie ein Wahnsinniger gebärdet. Gegen meinen Kameraden gewandt, schreit er aus vollem Hals:
—Da hab ich Sie doch gefasst, Sie Gauner, der Sie mich geprellt haben! Was soll denn das bedeuten? Sie bestellen bei mir ein Kreuz für dreissig Francs, ich bringe es Ihnen, und dann kneifen Sie aus! Potztausend, glauben Sie etwa, so ein Kreuz macht sich von allein?...
Er fuhr fort, ohne aufzuhören, und als die Kellner ihn entfernen wollten, drohte er, die Polizei zu holen. Währenddessen sass der arme Verschuldete stumm und unbeweglich da, vernichtet wie ein Verurteilter, vor einem Publikum von Künstlern, die ihn mehr oder weniger kannten.