Des Kochs Kopf verschwand im Nu: Apollon Apollonowitsch Ableuchow schritt in sein Arbeitszimmer herein.


Ein auf dem Tisch liegender Bleistift fesselte die Aufmerksamkeit Apollon Apollonowitschs. Er faßte einen Beschluß: dem Ende des Bleistiftes eine spitze Form zu geben. Rasch näherte er sich dem Schreibtisch und griff nach . . . einem Briefbeschwerer, den er lange in tiefer Nachdenklichkeit in der Hand drehte, ehe er bemerkte, daß er einen Briefbeschwerer und nicht einen Bleistift in der Hand hielt.

Die Zerstreutheit kam daher, daß ein tiefer Gedanke ihn im selben Augenblick erleuchtete; und sogleich, zur ganz ungeeigneten Zeit (Apollon Apollonowitsch mußte eilig ins Amt), entwickelte sich der Gedanke zu einem fortlaufenden Gedankengang. In dem Tagebuch, das im Jahr seines Todes zu erscheinen hatte, war eine neue Seite dazugekommen.

Nachdem er den Gedankengang eilig aufgeschrieben, dachte Apollon Apollonowitsch: »Jetzt ist es Zeit in den Dienst.« Und er schritt weiter in das Speisezimmer, um seinen Kaffee zu sich zu nehmen.

Vorerst begann er mit peinlicher Beharrlichkeit den alten Kammerdiener auszuforschen:

»Ist Nikolai Apollonowitsch schon auf?«

»Nein, der junge Herr sind noch nicht aufgestanden.«

»Ä — ä . . . sagen Sie: wann eigentlich . . . sagen Sie, wann pflegt Nikolai Apollonowitsch sozusagen . . .«

»Ja, der junge Herr stehen ein wenig spät auf . . .«