DER ALTE HAUSIERER
Heute am Graben, in der Septembersonne, sah ich einen alten Hausierer mit Patentkleiderhaken, die riesig praktisch und billig waren und die viele Leute gekauft hätten, wenn sie nicht das Mißtrauen gehabt hätten, betakelt zu werden. Neben ihm saß seine herrliche braune Enkelin von vierzehn Jahren. Infolgedessen kaufte ich fünf Kleiderhaken à 70 Heller. Die Kleine war glückstrahlend über das Riesengeschäft. „Soll meine Enkelin sie irgendwohin zu Ihnen bringen, was brauchen Sie selbst zu gehn und zu schleppen?!“
Ich zögerte einen Augenblick, dann sagte ich: „Nein, danke!“
Auf dem Wege betete ich: „Du braune süße Herrlichste, mögest du nie es glauben, daß mit einem alten Hausierer-Großvater öffentlich zu stehen eine Schande sei! Mögest du stets es glauben, daß fünf Kleiderhaken zu 70 Heller ein glänzendes Geschäft sind; und mögest du nie einem Manne Waren ins Zimmer bringen, der dich so lieb hat wie ich!“