(Celia und Rosalinde treten auf)

Celia.
Ei, Mühmchen! ei, Rosalinde! Cupido sei uns gnädig, nicht ein
Wort?

Rosalinde.
Nicht eins, das man einem Hunde vorwerfen könnte.

Celia. Nein, deine Worte sind zu kostbar, um sie den Hunden vorzuwerfen; wirf mir einige zu. Komm, lähme mich mit Vernunftgründen.

Rosalinde. Da wär es um zwei Muhmen geschehen, wenn die eine mit Gründen gelähmt würde und die andre unklug ohne Grund.

Celia.
Aber ist das alles um deinen Vater?

Rosalinde. Nein, etwas davon ist um meines Vaters Kind. O wie voll Disteln ist diese Werktagswelt!

Celia. Es sind nur Kletten, Liebe, die dir bei einem Festtagsspaß angeworfen werden. Wenn wir nicht in gebahnten Wegen gehen, so haschen unsre eigenen Röcke sie auf.

Rosalinde.
Vom Rocke könnt ich sie abschütteln; diese Kletten stecken mir im
Herzen.

Celia.
Huste sie weg.