Wie kann der Körper die Blume berühren, die nur die Seele berühren sollte?
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Geliebte, mein Herz sehnt sich Tag und Nacht nach einem Begegnen mit Dir — einem Begegnen, das wie der alles verschlingende Tod ist.
Feg mich hinweg wie ein Sturm; nimm alles, was ich habe; brich ein in meinen Schlaf und plündre meine Träume. Raub mir meine Welt.
In dieser Verwüstung, in der letzten Nacktheit der Seele, laß uns eins werden in Schönheit.
Ach, vergebliches Sehnen! Wo ist diese Hoffnung auf Vereinigung außer in Dir, mein Gott?