Der Waldvogel ruft: „Nein, ach nein! Lieder können niemals gelehrt werden.“
Der Vogel im Käfig sagt: „Weh mir, ich weiß sie nicht, die Lieder der Wälder.“
Ihre Liebe ist heiß, voll Verlangen; doch können sie nie Schwinge an Schwinge fliegen.
Durch die Stäbe des Käfigs schauen sie und sehnen sich vergebens, einander zu kennen.
Sie flattern sehnsüchtig mit ihren Flügeln und singen: „Komm näher, mein Lieb!“
Der freie Vogel ruft: „Es geht nicht, ich fürchte die verschlossenen Türen des Käfigs.“
Der Vogel im Käfig zwitschert: „Weh, meine Flügel sind kraftlos und tot.“