Ist da keiner, der Dir die Fahne voranträgt, und wird die Nacht nicht in Flammen stehn von Deinen roten Fackeln, o Tod, mein Tod?


Komm mit dem Klang Deiner Muscheltrompeten, komm in der schlaflosen Nacht.

Kleide mich in einen Purpurmantel, faß meine Hand und nimm mich.

Laß vor meiner Tür Deinen Wagen bereit sein mit Deinen ungeduldig wiehernden Rossen.

Heb meinen Schleier und blick mir keck ins Gesicht, o Tod, mein Tod!

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Wir müssen das Spiel des Todes spielen heut Nacht, meine Braut und ich.

Die Nacht ist schwarz, die Wolken jagen sich mutwillig am Himmel, und die Wogen wüten im Meer.