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Ich hatte eine riesig gescheite tiefe Freundin, die in meiner Gesellschaft nie sprechen durfte, wollte, konnte! Später heiratete sie und führte das große Wort und wurde akklamiert. Dann schrieb sie mir: „Wo sind aber die heiligen Zeiten, da ich noch schweigend, in mich versunken, von Dir dennoch innerlich akklamiert wurde!?!“
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Ich hatte in meiner Kindheit eine Menge Lieblingsmärchen, die mich anzogen und anzogen, bannten, tief ergriffen: Die Sieben-Eichen-Wiese beim Talhof in Reichenau, die Buchenwildnis, die Königskerzenwiese, die Apollofalterwiese, der Ahornhain, die Brombeerstaudenwirrnis, die Bodenwiese, das Höllental, der Kaiserbrunnen, das Naßfeld — — —. Aber die Märchen aus den Büchern waren mir viel zu wenig märchenhaft!
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Sehr viele Männer sind sehr intelligent, sehr nett, und machen dennoch ewig nur den Eindruck von Commisvoyageurs! Andere sind wieder weder sehr intelligent noch sehr nett und machen dennoch den Eindruck von Höchstzivilisierten! Woran liegt das?! Das kann ich euch ganz genau sagen: Die ersteren sind eben im Grunde ihrer Seele doch Commisvoyageurs, die anderen im Grunde ihrer Seele doch Aristokraten!
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Frauen bemühen sich länger und geschickter als Männer, es einem zu verbergen, daß sie „ein großer Mist“ sind! Jedenfalls haben sie ein größeres Interesse an dieser Sache!
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Über die Phrase: „Sie sehen wirklich so jung und guterhalten aus!“