vom Pinkenkogel, vom Berghotel,
und stiegst hernieder in die Niederungen meines
Zimmerchens! Ave, Dora!
CHRISTENTUM 1
Der grauhaarige fünfzigjährige Kellner meines Hotels sagte zu mir: „Helfen Sie mir! Ich war einst Provisor in einer Apotheke. Ich möchte wieder so eine Stelle haben. Zum Kellner tauge ich leider nicht!“
Ich ging von einer Apotheke zur anderen, ihm eine Provisorstelle zu verschaffen. Vergeblich.
Acht Tage später sagte mir meine wunderschöne fünfzehnjährige Freundin: „Du, der Oberkellner ist ein eigentümlicher Mensch! Gestern hat er mir drei Visitkarten von Studenten an den Tisch gebracht, ich solle meine Adresse darauf schreiben!“
Am nächsten Tage sagte der Kellner: „Wie ich Ihnen dankbar bin, daß Sie sich so um mich bemühen, wegen der Provisorstelle! Ich weiß wirklich gar nicht, wie ich mich da revanchieren soll!?“
CHRISTENTUM 2
Gerichtsverhandlung. Mitleidige Frauen hatten nach vielen Monaten sich endlich entschlossen, eine Anzeige zu erstatten. Der Vater hatte das fünfjährige Töchterchen, des Morgens, weil es ihm, verschlafen, nicht einen „Guten Morgen“ gewünscht hatte, aus dem Bettchen gezerrt, an den Ohren hochgezogen und fallen gelassen, diese Prozedur dreimal wiederholt. Der Gerichtsarzt hatte jedoch keine äußerlichen Verletzungen „konstatieren“ können. In der öffentlichen Gerichtsverhandlung wurde das fünfjährige Mäderl, dem die schauerlichen heimtückischen Peiniger es angedroht hatten, ihm im Falle einer richtigen Aussage einen glühenden Eisennagel in den Popo hineinzutreiben, den kein Arzt sehen und „konstatieren“ würde, in Gegenwart seiner Peiniger befragt vom Richter, ob es denn wirklich mißhandelt worden sei!?