*

„Ich verlange ja, Anna, von dir weder Anhänglichkeit, noch Freundschaft, noch Verständnis, noch Dankbarkeit. Aber kannst du nicht für zehn Minuten deine geliebte Hand in der meinigen lassen, wo du doch sonst so oft — — —.“

„Nein, das kann ich eben nicht!“

„Du kannst dir ja dann die Hände waschen.“

„Ach, da schau her, was der alles noch von mir verlangert!“

*

Ich gebe den wundervollsten Zierpark für eine kurzgrasige Almwiese her. Die schönsten Rosen für das dunkelrote schokoladeduftende Kohlröserl der Bergwiese. Den Gesang der Patti für den ersten leisen Ruf des Vogels im Morgengrauen. Ich anerkenne auch den anderen Geschmack. Aber ich bedauere die Menschen, die ihn haben!

*

Was ist dir, Anna, an deinem Leib so wertlos,

daß du ihn aufsparst für den, dem er nichts ist?!