»Ja, ich.«

»Ich lasse mich hängen, wenn ich ein Wort davon gehört habe.«

»Henry, das ist außerm Spaß. Du beunruhigst mich. Was hast du denn bei dem Gesandten zu dir genommen?«

Jetzt ging mir plötzlich ein wunderbares Licht auf, ich faßte mir ein Herz und gestand ihm frei und offen: »Das herzigste Mädel auf der Welt habe ich dort – erobert!«

In ungestümer Freude stürzte er auf mich los und wir schüttelten uns die Hände, bis sie uns wehe thaten. Darüber, daß ich von seiner Erzählung, die unsern anderthalb Stunden dauernden Heimweg ausfüllte, nicht das geringste vernommen hatte, sagte er kein Wort. Er setzte sich ruhig hin und erzählte mit der ihm eigenen Gutmütigkeit und Geduld die ganze Geschichte noch einmal von vorne.

Sie lief auf folgendes hinaus: Er war im Auftrag der Besitzer der Gould- und Curry-Extension-Gruben nach London gekommen, um die Anteile zu veräußern, und es sollte dabei alles, was er über eine Million Dollars lösen würde, ihm verbleiben. In der Hoffnung, dabei ein vortreffliches Geschäft zu machen, hatte er sich keine Mühe verdrießen, kein ehrliches Mittel unversucht gelassen und fast seinen letzten eigenen Heller daran gesetzt, ohne daß es ihm jedoch gelungen wäre, einen einzigen Kapitalisten zum Anbeißen zu bewegen, und mit Ende des Monats lief seine Berechtigung ab. Mit einem Worte: er war zu Grunde gerichtet. Am Schlusse sprang er auf und rief:

»Henry, du kannst mich retten! Du allein auf dem ganzen Erdenrund! Wirst du mich retten? Oder wirst du mich nicht retten?«

»Sage mir nur, wie ich das machen soll? Erkläre dich, mein Junge.«

»Nimm mir mein Verkaufsrecht ab und zahle mir dafür eine Million und die Heimreise. Bitte, bitte, sage nicht nein!«