»Lieber Alonzo, ich hatte unrecht; du kannst etwas so Grausames nicht gesagt haben. Es muß jemand gewesen sein, der deine Stimme im Scherz oder aus Bosheit nachahmte.«

Der Hochwürdige antwortete kalt in Alonzos Stimme:

»Sie haben gesagt, daß alles zwischen uns vorüber ist; und so sei es. Ich verschmähe Ihre angebotene Reue und verachte Sie!«

Dann entfernte er sich, strahlend vor Triumph, um nie mehr mit seiner vorgeblichen Telephonverbesserung zurückzukehren.

Vier Stunden später kam Alonzo, der seine Mutter bei Bekannten hatte suchen müssen, zurück. Sie riefen ihre Angehörigen in San Francisco an, aber es erfolgte keine Antwort. Sie warteten und warteten am sprachlosen Telephon.

Endlich, als in San Francisco die Sonne unterging, drei und eine halbe Stunde nach der Dämmerung in Eastport, erfolgte eine Antwort auf den oft wiederholten Ruf: ›Rosannah!‹

Aber ach! es war Tante Susannes Stimme, die sprach:

»War den ganzen Tag nicht zu Hause; bin eben heimgekehrt. Will sie sogleich aufsuchen.«

Die Harrenden warteten zwei – fünf – zehn Minuten; dann kamen in erschrockenem Ton folgende verhängnisvolle Worte: –