„Solchene derfen drei daherkemma, nacha fürcht’ i s’ aa no net.“
Das üppige Mädchen sah bewundernd zu dem Ritter auf, der sich kraftvoll in den Hüften wiegte und mit den Fingern schnalzte, gleichsam um zu beweisen, wieviel ihm an einer ganzen Schar von Gegnern läge.
Fannys rehbraune Augen trafen sich mit seinen etwas hervorquellenden wasserblauen und senkten sich sofort, indessen sie wiederum rief:
„Nein, Sie sind aber einer!“
Offenbar hegte Herr Pfaffinger die gleiche günstige Meinung von sich; denn sein ganzes Gebaren verriet, daß er mit der Bewunderung seiner Persönlichkeit beschäftigt war.
„Ich hätt’ mir gar nicht denkt, daß Sie so heftig sein können ...“ sagte Fräulein Fanny.
„Ja, da kenn i nix.“
„Wie Sie den Stuhl z’ruckg’stössen haben, und auf und hin ...“
„Da gibt’s koana Würschtel!...“
„Und wie Sie ihm eine hing’haut haben, daß ’s ihn gleich draht hat!“