Als er den „Albatros“ bemerkte, malte sich in seinen Zügen erst der helle Schrecken.
„Fürchtet nichts! rief Robur ihm französisch zu. Wir kommen Euch zu retten. Wer seid Ihr?“
— Matrosen von der „Jeannette“, einer Dreimastbark, deren zweiter Officier ich war, antwortete der Mann. Vor nun vierzehn Tagen ... mußten wir dieselbe verlassen ... weil sie schon im Sinken war ... Wir haben weder Wasser, noch Lebensmittel mehr! ...“
Die vier übrigen Schiffbrüchigen hatten sich nach und nach etwas erhoben. Elend, kraftlos und entsetzlich abgemagert, streckten sie die Hände nach dem Aeronef empor.
„Achtung!“ rief Robur.
Vom Verdeck aus sank ein Tau hernieder und ein Eimer mit Süßwasser wurde zu dem Boote hinabgesendet.
Die Unglücklichen stürzten darüber her und tranken mit einer Hast, welche fast widerlich mit anzusehen war.
„Brot! ... Brot! ...“ riefen sie.
Sofort stieg auch ein Korb mit einigen Lebensmitteln, mit Conserven, einem Fläschchen Brandy und mehreren Pinten Kaffee zu ihnen herunter. Der zweite Officier hatte alle Mühe, die Leute bei der Stillung ihres Hungers nur einigermaßen im Zaum zu halten.
„Wo sind wir denn? fragte er dann.