Zugleich bemerke ich, dass die Aussicht, die sich vor meinen Fenstern ausbreitet, keine andere ist als das Armenhaus mit seiner Bevölkerung alter entlassener Verbrecher, Kranker, Sterbender. Eine traurige Gesellschaft, eine düstere Zukunft habe ich da vor Augen.

Wieder in Saxen angelangt, sammle ich meine Sachen für die Abreise. Mit Bedauern verlasse ich den Wohnsitz meines Kindes, das mir so teuer geworden ist. Die Grausamkeit der alten Dame, mich von Weib und Kind zu trennen, erregt meinen ungerechten Unwillen; in einem Anfall von Zorn erhebe ich die Hand gegen ihr in Öl gemaltes Porträt, das über meinem Bett hängt. Eine dumpfe Verwünschung begleitet die Gebärde.

Zwei Stunden später bricht ein furchtbares Gewitter über dem Dorf aus; die Blitze kreuzen einander, der Regen giesst in Strömen, der Himmel ist schwarz.

Als ich am nächsten Morgen in Klam anlange, wo das rosa Zimmer mich erwartet, sehe ich eine Wolke in Drachenform über dem Haus meiner Tante schweben. Dann erzählt man mir, der Blitz habe ein nahes Dorf in Brand gesteckt und der Platzregen habe unsere Gemeinde verwüstet, die Heuschober verheert, die Brücken fortgeführt.

Am 10. September hat ein Zyklon Paris verwüstet, und unter welch seltsamen Umständen! Zuerst, bei völliger Stille, beginnt er hinter Saint-Sulpice im Luxemburggarten, besucht das Theater du Châtelet und die Polizeipräfektur und löst sich beim St. Ludwigs-Krankenhaus auf, nachdem er fünfzig Meter Eisengitter niedergebrochen hat.

Wegen des Zyklons und des früheren im Jardin des Plantes fragt mich mein Freund der Theosoph:

—Was ist ein Zyklon? Wallungen des Hasses, Schwingungen einer Leidenschaft, Ausströmungen eines Geistes?

Dann fügt er hinzu:

-Sind die um Papus sich ihrer Offenbarungen bewusst?

Ein Zufall, der mehr ist als ein Zufall: in einem Brief, der den meines Freundes kreuzt, richte ich an ihn, der in die Mysterien der Hindus eingeweiht ist, die direkte und bestimmte Frage: