Als ich nach dem Mittagessen durch Hinterstrassen, in denen ich noch nicht gewesen bin, nach Hause gehe, begegne ich zwei Leichenzügen.
Wie alles heute nach Tod riecht! Und der Kirchturm fängt wieder an mit Totengeläut.
Als ich am Abend durch den Torweg in die Kneipe zu gehen beabsichtige, sehe ich einen alten Mann an der Mauer stehen, der sichtlich betrunken und krank ist. Um nicht mit ihm zusammenzustossen, mache ich einen Umweg und begebe mich in den Speisesaal. Mein Katzenjammer von gestern und die Begräbniseindrücke im Laufe des Tages flössen mir eine heimliche Furcht vor Spirituosen ein, so dass ich Milch zum Abendessen bestelle.
Während der Mahlzeit erschallt im Hause ein Lärm, der mit ängstlichen Rufen gemischt ist, und nach einer kleinen Weile trägt man den Alten vom Torweg in Prozession herein, der Sohn des Verschiedenen an der Spitze. Der Vater ist gestorben. Ein gib acht für den Trinker!
In der folgenden Nacht bekam ich einen schrecklichen Anfall von Alpdrücken. Jemand klammerte sich fest an meinem Rücken an und schüttelte mich an den Schultern.
Dies genügte mir, um mich im nächtlichen Trinken vorsichtig zu machen, ohne dass ich jedoch ganz davon abstand.
Ende Januar bin ich in eine Privatwohnung umgezogen und sehe immer meinem Geschick ins Auge, ohne meine Zuflucht zu der Zerstreuung nehmen zu können, die in der Gegenwart eines Freundes liegt. Es ist ein Zweikampf, und zu entschlüpfen ist nicht möglich! Wenn ich abends nach Haus komme, erfahre ich sofort, wie es um mein Gewissen steht. Eine erstickende Atmosphäre auch wenn die Fenster aufgemacht werden, verkündet eine schwere Nacht. Es gibt Abende, da ich überzeugt bin, dass ich jemand in meinem Zimmer befindet. Dann bekomme ich infolge der furchtbaren Angst Fieber mit kaltem Schweiss und wenn ich mein Gewissen untersuche, finde ich augenblicklich, wo der Schuh drückt. Aber ich fliehe nicht mehr, weil es nichts nützt.
Unter den Lektionen, welche die Zuchtgeister mir geben, wage ich eine nicht zu vergessen, nämlich das Verbot, in verborgenen Dingen zu forschen; denn diese sollen verborgen bleiben.
So hatte ich auf meinen Ausflügen in Schonen eine Art an verschiedenen Stellen befindlicher Steine von eigentümlicher und sehr charakteristischer Form bemerkt. Sie gaben nämlich entweder Tiertypen wieder, besonders Vögel, oder Hüte, Helme. Es fanden sich auch andere, mit Rillen, welche die Widmannstättenschen Figuren auf Meteorsteinen nachahmten.
Ohne mir ganz klar darüber zu sein, woher deren Ursprung herzuleiten wäre, erhielt ich den Eindruck, dass es nicht "ein Spiel der Natur" sei. Ihre Gestalt gab an, dass sie Kunsterzeugnisse seien, hervorgegangen und bearbeitet von Menschenhand.