Das ist ein Lachen! Aber ich, ich kann nicht lachen und denke: warte, wir werden sehen!

Nach Verlauf von vier Monaten begegne ich dem Bildhauer auf der Strasse.

Er sieht betrübt aus, als sei ihm etwas Unangenehmes widerfahren.

—Können Sie sich solch ein verdammtes Pech denken: man hat drei meiner besten Figuren zerschlagen, als man sie auf der Ausstellung auspackte.

Das ist etwas, was mich ausserordentlich interessiert, und in demselben Augenblick, in dem ich das Unglück beklage, frage ich mit einer fast schmählichen Neugier:

—Und welche von Ihren Statuetten waren es?

—Die drei mit dem Teufel, so viel ich weiss. Ich lache nicht, aber antworte lächelnd:

—Da sehen Sie, Lucifer kann Karikaturen nicht leiden!

Einige Wochen später hat der Bildhauer ein neues Schreiben erhalten, in dem man ihm mitteilt, dass die anderen Figuren von ihrem Sockel gefallen und in Stücke zerschlagen sind, ohne dass die Verwaltung erklären kann, wie es zugegangen ist. Mithin hat der arme Künstler ein Jahr verloren, die Herstellungskosten nicht gerechnet, und er sieht sich aus dem Verzeichnis der Aussteller gestrichen.

In seiner Untröstlichkeit tröstet er sich mit dem Zufall, der nichts besagt; zugleich rettet der jedoch den menschlichen Stolz, welcher vor dem blinden Ungefähr die Knie beugt. Man senkt den Kopf vor dem Stein, der von der Schleuder geflogen kommt: aber der Schleuderer selbst? Einen solchen hat man nicht gesehen.