Der düstere Winter ist begraben, die Felder grünen, die Bäume blühen, die Nachtigall schlägt im Garten der Sternwarte; aber die Traurigkeit des Winters lastet auf unseren Seelen, denn so viel unheilvolle Ereignisse, so viel unerklärliche Vorfälle haben wir erlebt, dass selbst die Ungläubigsten unruhig geworden sind. Die Schlaflosigkeit nimmt zu, die Nervenkrisen vermehren sich, die Visionen sind häufig geworden, wahre Wunder erfüllen sich. Man erwartet etwas.
Ein junger Mensch besucht mich.
—Was muss man tun, um nachts ruhig zu schlafen?
—Was ist geschehen?
—Ich weiss es wahrhaftig nicht zu sagen, aber ich habe einen Schrecken vor meinem Schlafzimmer bekommen, und ich ziehe morgen aus.
—Junger Mann, Atheist und Realist, was ist geschehen?
—Als ich heute Nacht die Tür öffnete, um einzutreten, fasste mich jemand beim Arm und schüttelte mich.
—Es ist also jemand in Ihrem Zimmer?
—Aber nein! Ich habe die Kerzen angezündet und ich habe niemand gesehen.
—Junger Mann, es gibt jemand, den man bei Kerzenlicht nicht sieht.