DIE TÄNZERIN

„Prenez moi dans votre chambre!“ sagte er zu der Vergötterten zum ersten Male, um Mitternacht.

„Pas aujourd’hui!“

Wie, also doch morgen, übermorgen, in acht Tagen, in zwei Monaten, also überhaupt irgend einmal?! Aber da hatte er diese Allergeliebteste ja schon bereits in Besitz genommen durch diesen Ausspruch! Die goldenen schimmernden Tore zur Seligkeit standen offen, er erschaute bereits ihre körperliche geliebte Herrlichkeit! Er war von nun an ein gesalbter König. Was ist dagegen dieses armselige Wörtchen: „Komm!“ Und wenn sie es auch gar nie, gar nie sagen würde später, seine Hochzeitsnacht war: „Pas aujourd’hui!“ Der Hoffnungsstrahl!