DER VORFRÜHLING
Plateau des Hoch-Schneeberges. 2° über Null.
Der Schnee fällt als Regen herab.
In den Bergföhren singt der Sturm.
Das Elisabethkirchlein leuchtet weiß.
Die grauen Schneehalden werden weich und schimmern naß. Ihr Ende ist gekommen. Sie werden dahinschwinden, in das kurze Gras einsickern.
Man hämmert und klopft in den Schutzhütten.
Die Tragesel hiaaaen und die Hunde bellen freudiger.
Eine Lawine donnert zu Tal, wie der technische Ausdruck lautet.
Im Tale rinnen tausend Bächlein den Flüssen zu.
Kinder finden erste Frühlingsboten, und die Guvernanten fürchten sich vor Husten und Schnupfen für ihre Lieblinge.
Im Hochgebirge ist noch tiefer Winter.
Der Bauer steht da, ängstlich und ergeben zugleich, erhofft sich ein günstiges Schicksal!
Frau K. sagt zu dem Oberleutnant: „Fahren wir hinaus, in die Gelände, ich glaube, es beginnt schön und warm zu werden ——.“